Ausgesprochen kalt/warm

Der Herbstbeginn startet doch oft mit dem Phänomen, dass Menschen in T-Shirt und kurzer Hose neben jemand mit Daunenjacke und Haube herumlaufen. Das unterschiedliche Kälte- bzw. Wärmeempfinden ist wirklich kurios! Aber zu welchem Typ Sie auch zählen, Sie sollten sich, Ihrer Gesundheit zuliebe, vor allzu großen Temperaturunterschieden schützen! Aber wie?

In der Früh außer Haus zu gehen und für die Temperaturunterschiede des gesamten Tages richtig gekleidet zu sein, ist im Herbst eine Herausforderung.  Jetzt hat die Verkühlung Hochsaison.

Wie die Zwiebel: Schicht für Schicht anziehen um für alle Temperaturen gerüstet zu sein.

Der Zwiebellook ist angesagt! Das heißt: je nach Empfindlichkeit mehrere Schichten übereinander anziehen um für rasch verändernde Wettersituationen gewappnet zu sein. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf, ist der Schal! Der einfachste Schutz für unsere Stimme vor Verstimmung! Wenn unser Genick und unser Hals vor Wind und Kälte geschützt bleiben, vermindern wir die Angriffsflächen für eine Erkältung.

Eine weitere großartige Unterstützung, die wir immer dabei haben,  ist unsere Nase! Atmen Sie immer, wenn Sie im Freien sind, durch die Nase ein und aus.

Die sogenannte Nasenatmung  hat drei, nicht zu unterschätzende, Effekte:

  1. Die Nasenhaare säubern  die eingeatmete Luft vor Verunreinigungen. Und das nicht zu wenig. Eventuell sind Sie schon einmal bei einer staubigen Baustelle vorbeigegangen und haben anschließend die Nase geputzt!? Eben.
  2. Die Nasenschleimhaut befeuchtet die eingeatmete Luft, was unsere Stimmlippen sehr schätzen. Dazu sollte man wissen, dass JEDER Atemzug durch unseren Kehlkopf und damit an unseren Stimmlippen vorbeizieht!
  3. Die Luft wird während ihres Weges durch die Nase erwärmt und kommt dadurch gut temperiert in unseren Hals und an die Stimmlippen, wie vorher schon erwähnt. 

Doch Achtung: beim Sprechen atmen wir durch den Mund ein und aus! Und das auch beim Telefonieren! Viele nützen die Gelegenheit, während des Gehens von einem Ort zum anderen, Telefonate zu erledigen und dabei wird durch den Mund geatmet. Für unseren Hals ist das bei kalten Temperaturen Hölle! Das können Sie sich so vorstellen, als würden Sie im Winter bei klirrender Kälte nicht wärmenden Tee sondern eisgekühltes Wasser trinken. Brrrrr!

Apropos Tee: mit Salbeitee oder Eibischtee können Sie Ihre Schleimhäute wieder versöhnlich stimmen, sollten Sie ein Kratzen im Hals verspüren. Oder mit Lakritze!

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